Über uns

Über uns

Lesezeit: 5 Minuten

Unsere Philosophie

„Es ist doch nur ein Spiel.“ Diesen Satz hört man oft. Ganz besonders von denen, die das Spielen längst verlernt haben. Wir finden, dass es so etwas wie „nur ein Spiel“ gar nicht gibt. Spiele berühren uns in unserem Innersten. Sie treiben uns zu Höchstleistungen an, wo vermeintlich ernste und wichtige Dinge uns kaum dazu bringen, einen Finger zu rühren.

Spiele sind mehr als Kinderkram – Spiele sind Gelegenheiten. Sie erlauben uns, zu lernen oder uns zu testen. In Spielen können wir gegeneinander antreten oder miteinander Probleme lösen. Kaum etwas motiviert uns so sehr wie die Freude an dem, was wir tun.

Unsere Begeisterung gilt dem Spiel an sich, aber unser Herzblut gehört dem Pen&Paper Rollenspiel. Wir finden, dass Rollenspiele eines der wertvollsten und vielseitigsten sozialen und intellektuellen Hobbys sind, denen man überhaupt nachgehen kann. Rollenspiele erlauben uns, spielerisch in Welten einzutauchen, die uns fremd sind. Wir lernen mit Leichtigkeit den Umgang mit allerlei Neuem. In jeder Spielsitzung lösen wir komplexe Probleme oder gestalten spannende Geschichten. Rollenspiele schulen die Empathie und bringen Themen auf den Tisch, die wir sonst vielleicht nie für uns entdeckt hätten.

Deshalb haben wir unsere Arbeitsgemeinschaft gegründet und das Donnerhaus-Blog etabliert. Wir, zwei passionierte Rollenspieler aus Berlin, möchten euch mit unseren Artikel zum Denken anregen und euch Anstöße geben, wie ihr immer weiter in die wundervolle Welt des Rollenspiels eintauchen könnt. Es ist unsere feste Überzeugung, dass ihr als Rollenspieler es verdient habt, ernst genommen zu werden. Wir sind überzeugt, dass ein hoher Anspruch noch lange nicht bedeutet, dass der Spaß oder die Leichtigkeit aus dem Hobby verschwindet. Wir hoffen deshalb, dass der eine oder andere Beitrag für euch von Nutzen ist.

Genau wie bei der Malerei gibt es beim Rollenspiel nicht die eine Art, wie man es richtig macht. Wir haben unseren eigenen Fokus und unsere eigenen Überzeugungen. Wir glauben aber fest daran, dass jeder auswählen soll, was ihm am meisten Freude bereitet. Genau wie bei der Malerei oder der Musik gibt es verschiedene Stilrichtungen und eine endlose Zahl von Werkzeugen. Wir möchten euch dazu anhalten, euren eigenen Stil zu finden. Sei es, indem ihr unsere Vorschläge nutzt, um neue Dinge zu lernen, altes Wissen zu erweitern oder indem ihr euch ganz auf eure eigenen Ideen stützt. Gleichzeitig lernen auch wir stetig dazu und hoffen, dass ihr dazu beitragt, dass wir von euch profitieren können.

Wenn ihr am Gedankenaustausch mit uns interessiert seid, dann schickt uns gerne eine E-Mail!

Die Autoren von Donnerhaus

Mein Name ist Tobias. Ich bin in der Schweiz geboren und aufgewachsen, lebe nunmehr aber seit fast einer Dekade in Berlin. Ich habe in Berlin Geschichte studiert und spiele seit fast 15 Jahren Rollenspiele. Noch heute spielen wir jede Woche. Das Pen&Paper Rollenspiel war für mich schon früher nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern immer auch eine wichtige Inspirationsquelle. Historisch inspirierte Rollenspiele, aber auch fiktive Settings erlauben es mir, Gedanken zu verfolgen und Hypothesen zu prüfen. Angefangen zu spielen habe ich damals mit Shadowrun, da ein Bekannter das spielte und mir ermöglichte, einmal bei seiner Runde mitzuspielen.

Die Kampagnen, die wir spielten, waren für mich immer wieder der Grund, ganz neue Bereiche der Geschichte und der Gesellschaft für mich zu erschließen. Sie haben mir aber auch erlaubt, mich in Bereichen auszuprobieren, die ich sonst nie berührt hätte. Ich habe Rhetorik-Ratgeber gelesen, mich mit militärischer und ziviler Führung beschäftigt, Reden geschrieben und über die Struktur und den Aufbau von Geschichten nachgedacht. Rollenspiel hat mir erlaubt, all das auszuprobieren, zu einer Zeit, wo ich mich damit nie in die Öffentlichkeit gewagt hätte. Sei es aus mangelndem Selbstbewusstsein oder aufgrund mangelnder Fähigkeiten.

Ohne eine Rollenspielkampagne, die in der Zeit des Vietnamkriegs spielte, hätte ich beispielsweise nie meine Faszination für Südostasien entdeckt, welche ich eine Weile lang auch professionell weiterverfolgt habe. Das Rollenspiel hat mich sogar dazu gebracht, einige Semester lang die vietnamesische Sprache zu lernen! Darum finde ich, dass Pen&Paper ein hervorragender Weg ist, sich auch in seiner Freizeit mit immer neuen Themen zu beschäftigen. Es ist mein Wunsch, diese Begeisterung für das Spielen, das Lernen und das Gestalten von Geschichten auch an andere weiterzugeben.


Mein Name ist Torsten. Ich bin gebürtiger Berliner und seit meinem 13. Lebensjahr Rollenspieler. Damit habe ich jetzt 25 Jahre Rollenspielerfahrung auf dem Buckel und den überwältigenden Großteil davon als Spielleiter. Auf 100 Stunden Spielleiter komme ich auf unter eine Stunde als Spieler. Wie die meisten deutschen Rollenspieler habe ich das Hobby mit DSA begonnen, gefolgt von Shadowrun, D&D, AD&D, Rolemaster, MERS, KULT, GURPS und zahllosen anderen Systemen.

Im Rückblick kann ich aber sagen, dass ich eigentlich die meiste Zeit eigene Welten bespielt habe. Sei es, indem ich die vorgegebenen Spielwelten bis zur Unkenntlichkeit verändert habe, oder sei es, dass ich eigene Kreationen bespielt habe. Anfangs mit bastardisierten KULT- und Shadowrun-Regeln, dann mit einem eigenen System und schließlich völlig frei von Regeln.

Als Künstler, Designer und 3D-Grafiker habe ich schon immer meine eigenen Handouts, Karten und dergleichen angefertigt. Das ist etwas, das ich nun weiter vertiefe und auf ein höheres Level bringen möchte. Nichts macht mehr Spaß, als eigene Welten zu erschaffen und sie mit Leben zu füllen.

Aus der neurologischen Forschung wissen wir, dass auch fiktive Ereignisse, selbst ausgedachte Geschichten und Erzählungen, uns etwas lehren können. Spiegelneuronen lassen uns reagieren nicht nur auf direkt erlebte Gefühle und Handlungen, sondern auch auf erzählerische Ereignisse und gespielte Situationen. Das Spiel mag Fiktion sein, aber was wir daraus lernen können, wenn wir es richtig spielen, ist echt und wird ein Teil von uns.

Deshalb betrachte ich Rollenspiel zu etwa gleichen Teilen als Freizeitvergnügen wie auch als Chance, zu lernen und zu wachsen. Was bedeutet es, jemanden zu töten? Wofür lohnt es sich zu kämpfen, zu bluten, zu sterben? Wo kommen wir her und wo gehen wir hin? Das sind Dinge, die uns Menschen seit je beschäftigen, und vieles davon erforsche ich verständlicherweise lieber mithilfe der Fantasie und in der Komfortzone meines Wohnzimmers.


Außerdem gibt es da noch unseren Lektor. Norbert Hauser hilft uns mit Rat und Tat, um die Einträge hier im Blog für unsere Leser verständlich und gut leserlich zu gestalten. Mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung im Umgang mit der deutschen und der griechischen Sprache ist er uns eine große Hilfe. Solltet ihr einmal ein professionelles Lektorat oder Korrektorat benötigen, dann besucht ihn doch auf seiner Webseite www.ihrlektorat.ch.

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