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Kontrollverlust und Spielerautonomie – Wintersturm-Podcast #7

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Lesezeit: 2 Minuten In der siebten Folge des „Wintersturm“-Podcasts widmen wir uns zusammen mit Frosty und Martin dem Thema Kontrollverlust und Autonomie der Mitspielenden – was geht zu weit, was ist okay? Wo beginnt ein Eingriff in die Spielhoheit der einzelnen Beteiligten? Wo wird das Spiel dadurch gefördert, indem es Spannung erzeugt, wo schlägt es in Gängelei um? Wie immer diskutieren wir ungescriptet miteinander! Dieses Thema hat uns besonders gefordert und gleich mehrfach hatten wir mit vier Teilnehmern fast fünf Meinungen. So gibt’s Weiterlesen

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Rollenspiel zu zweit – Ein Ratgeber

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Lesezeit: 10 Minuten Die klassische Rollenspielgruppe besteht aus etwa vier bis fünf Personen, also einer Spielleitung und drei bis vier Spielenden. Sobald es deutlich mehr als fünf Personen werden, teilen sich Spielgruppen langfristig oft in mehrere Gruppen mit weniger Mitspielern auf. Das liegt allein schon daran, dass die aktive Spielzeit aller Beteiligten immer geringer wird, je mehr andere Mitspielende am Tisch sitzen. Auch die Interessen und Präferenzen gehen zunehmend auseinander, und im Sinne der Dunbar-Zahl verlässt man schließlich auch den sozialen Kreis intimer Weiterlesen

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Spielwelten vs. Bühnenwelten – Spielen in Buch- und Filmsettings

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Lesezeit: 14 Minuten Als ich ein Kind war, hatten Fernseher eine Auflösung von 768×576. Als dann Sprung für Sprung die Auflösung der Geräte besser wurde, traten auf einmal Probleme auf, die niemand vorher erwartet hätte. Altes Filmmaterial musste neu ausgespielt werden, da es sonst schwammig und unscharf wirkte. Spielte man es aber neu aus, so konnte man mitunter auf einmal Dinge sehen, die man zuvor nie hatte erkennen können. Beispielsweise die Nägel in der Kulissenwand oder die Schminke auf der Haut von Schauspielern. Weiterlesen

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Geteilte Fiktion – Gemeinsame Spielwelt

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Lesezeit: 15 Minuten In meinem vorletzten Artikel habe ich über Fragen im Rollenspiel geschrieben. Dieser Artikel kratzte sehr an der Oberfläche einer komplexen Thematik und zielte vor allem darauf ab, vor einigen Dingen zu warnen, die ich persönlich problematisch finde. Zugegebenermaßen war er aber auch ein wenig polarisierend und in seiner Botschaft unklar. Wir haben daher auch ungewöhnlich viel Feedback zu diesem Artikel bekommen. Positives, negatives und gemischtes. Das allein macht deutlich, dass der Artikel besser und klarer hätte sein müssen, als er Weiterlesen

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Face & Heel – Was Rollenspieler vom Wrestling lernen können

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Lesezeit: 7 Minuten Wer die Welt des Wrestlings kennt, der weiß auch, dass Wrestling im Wesentlichen eine Soap-Opera mit gespielter Prügelei ist. Und wer sich ansonsten nicht für Wrestling interessiert, der kann sich eine kompakte und anschauliche Fassung ansehen und sich einfach GLOW auf Netflix angucken – die ersten beiden Staffeln sind sehr empfehlenswert, unterhaltsam und allgemein ein gutes Beispiel, wie man Charaktere und Plot verweben kann. Kampf und Narrativ – Kontext zählt! Wrestling ist gespielter Kampf mit kleinen Geschichten, denn jeder gute Weiterlesen

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Running down to Cuba! Rollenspiel auf See, Teil 3 – Seereisen spannend gestalten

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Lesezeit: 6 Minuten Viele Leser haben das Feedbackformular der vorangegangenen Artikel genutzt, um uns zu sagen, worüber sie sich im Zuge dieser Reihe über maritime Abenteuer besonders freuen würden. Dabei wurden zwei Dinge besonders hervorgehoben: Seereisen und Schiffskämpfe. In Teil 3 dieser Reihe werde ich daher der Seereise und dem Leben an Bord besondere Aufmerksamkeit widmen. Damit du möglichst viel aus diesem Artikel ziehen kannst, empfehle ich dir auf jeden Fall die Lektüre des zweiten Teils zur Mannschaft. Seereisen sind nicht spannend Direkt Weiterlesen

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Du kannst nur beschreiben, was du auch kennst

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Lesezeit: 7 Minuten Ein Schauspieler, der die Acting Method verwendet, verleiht seiner Figur Glaubwürdigkeit und Tiefe, indem er auf eigene Erfahrungen und Gefühle zurückgreift. Er denkt an Dinge, die ihn selbst traurig machten, wenn seine Figur traurig ist. Er denkt an Erlebnisse, die ihm selbst große Angst machten, wenn sein Charakter Angst empfindet. Durch diesen Abruf echter Emotionen verleiht er der Figur etwas, das über die Fiktion hinausgeht. Etwas das tatsächlich echt ist. Was für Emotionen und Gedanken gilt, das trifft allerdings auch Weiterlesen

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Tarotkarten als InGame-Storyboard

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Lesezeit: 10 Minuten Ist der Plot festgefahren? Sind die Spieler auf dem Holzweg, weil sie einen wichtigen Hinweis übersehen haben? Fehlt das gewisse Etwas? Dann hilft kreativer Input! Ist allerdings gar nicht so leicht, mal eben tolle Ideen zu haben, die das dröge Einerlei durchbrechen, in das man sich hineinmanövriert hat. Brainstorming ist eine klassische Methode, um auf neue Ideen zu kommen oder die Richtung zu wechseln, in die man gerade steuert. Nur ist es nicht besonders toll, extra das Spiel zu pausieren Weiterlesen