Frühe Neuzeit

Fleisch, Brot und Reiswasser – Die Versorgung der englischen Armee um 1700 – Geschichtskrümel 77

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Lesezeit: 10 Minuten „Die Armee marschiert auf ihrem Magen“ ist ja eine alte Weisheit, nur muss das Essen auch irgendwoher kommen. Im Früh- und Hochmittelalter waren die Feudalherren meist für die Versorgung ihres eigenen Aufgebots zuständig. Sie brachten Vorräte von zu Hause mit oder erwarben sie auf Märkten, die teilweise eigens auf der Route eingerichtet wurden. Zur Heereslogistik im Mittelalter habe ich allerdings bereits einen ganzen Artikel geschrieben. Wie sah das nun aber um 1700 aus, als die stehenden Heere die Söldnerscharen des Weiterlesen

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Fallobst und Krieg – Geschichtskrümel 20

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Lesezeit: 2 Minuten 1536 befand sich die Valois-Dynastie von Frankreich – mal wieder – im Krieg mit den Habsburgern. Habsburg, das nicht nur das Heilige Römische Reich, sondern auch Spanien beherrschte, verfügte dank der frisch entdeckten „Neuen Welt“ über eine gut gefüllte Kriegskasse. Nachdem im Verlauf der vergangenen 20 Jahre diverse Kriege geführt worden waren, in denen die Franzosen immer wieder in den Frieden gezwungen worden waren, war es an der Zeit für Runde Nummer drei. Die Franzosen fielen in Italien ein, um Weiterlesen

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Wohin mit all dem Fett? – Geschichtskrümel 16

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Lesezeit: 3 Minuten Wer sein Öl und sein Schmalz heute im Supermarkt kauft, der hat selten zu viel davon. Eine oder zwei Flaschen auf Vorrat vielleicht. Wo kommt Fett aber her, wenn man seine gesamten Lebensmittel in der eigenen Küche von Grund auf verarbeitet? Man gewinnt es natürlich selbst. Im viktorianischen England gab es eine rege Zweitverwertung von zusätzlichem Fett aus den Haushalten der Mittel- und der Oberschicht. Wurden Tiere verarbeitet, dann fiel bei der Verarbeitung überschüssiges Fett an. Besonders beim Braten von Weiterlesen