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Ein Schwert

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Lesezeit: 2 Minuten Der reguläre Wochenendartikel mag zwar ausgefallen sein (siehe vorangegangenen Beitrag), aber so ganz im Regen stehen lassen wollen wir euch heute dann doch nicht. Daher hier ein Bild von einem hübschen Schwert. Dieses Schwert ist in Anlehnung an den Stil eines TypVIII 0M3 nach Oakeshott entworfen worden. Es handelt sich also um ein Schwert jener Gruppe, die oft als sogenanntes Wikingerschwert bezeichnet wird. In diesem Fall ist es eine „Fantasy-Version“ einer solchen Waffe, die aber in den relevanten Aspekten der Weiterlesen

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Waffenkunde 7: Hammer, Keule, Kolben

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Lesezeit: 6 Minuten Die wohl primitivste Art und Weise, die Wirkung der eigenen Körperkraft zu verstärken, ist es, einen Stock oder einen Stein zu ergreifen und damit zuzuschlagen. Während sich aus dem Stein in der Faust der Faustkeil entwickelte und letztlich Dolch und Schwert, so entstand aus dem Stock, neben dem bereits in einem vorangegangenen Artikel behandelten Speer, die Keule und mit ihr auch alle anderen Formen stumpfer Schlagwaffen. Mit diesen möchten wir uns nun etwas genauer befassen und werfen daher einen Blick Weiterlesen

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Waffenkunde 6: Der Speer

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Lesezeit: 13 Minuten Neben dem Knüppel und dem in der Hand gehaltenen Stein ist der Speer eine der ältesten Waffen der Menschheitsgeschichte. Und wen wundert das, ist ein Speer in seiner simpelsten Form doch nichts anderes als ein langer Stock mit angespitztem Ende? Speere wurden zur Jagd auf nahezu alles verwendet. Kaum ein Tier, das die Pelz- oder Nahrungsjagd wert ist, wäre für die Speerjagd zu klein, und kein Lebewesen auf Erden ist zu groß. Womit schließlich jagte man Wale? Richtig: Harpunen. Und Weiterlesen

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Waffenkunde 5: Das Schwert im Gebrauch

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Lesezeit: 8 Minuten Das Schwert hat einen besonderen Stellenwert in der Geschichte der Menschen und ihrer Konflikte. Es ist eine der ältesten Waffen überhaupt und existierte bereits in der Bronzezeit. Seitdem hat sich das Schwert zwar dramatisch in seiner Leistungsfähigkeit und Beständigkeit gewandelt, nicht jedoch in seiner grundsätzlichen Handhabung. Alle Artikel der Waffenkunde Das Schwert als Statusobjekt Schwerter waren schon immer umrankt von Mythen und Legenden. Sie waren mehr als nur Waffen, sondern immer auch Symbole von Macht und Status. Sie waren das Weiterlesen

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Waffenkunde 4: Das Schwert

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Lesezeit: 12 Minuten Nach Bögen und Armbrüsten ist dies nun der erste Artikel über Nahkampfwaffen, und ich habe mich nach gründlicher Überlegung für das Schwert entschieden, denn es ist das Schwert, das für sich in Anspruch nehmen kann, die erste Waffe zu sein, deren Zweck allein der Kampf gegen Menschen war. Man kann mit dem Speer gleichsam jagen, wie man kämpfen kann, und auch eine Axt ist gut als Waffe zu gebrauchen, aber es ist das Schwert, welches keine Funktion als Werkzeug hat. Weiterlesen

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Waffenkunde 3: Projektilkunde

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Lesezeit: 17 Minuten Nachdem in den beiden vorangegangenen Artikeln die Grundlagen der Funktionsweise von Bogen und Armbrust erklärt worden sind, möchte ich nun einen Blick auf die Projektile beider Waffen werfen, also auf die Pfeile des Bogens und die Bolzen der Armbrust. Alle Artikel der Waffenkunde Der Pfeil Ein klassischer Bogenpfeil besteht aus einem geraden Holzschaft, an dessen vorderem Ende sich die Pfeilspitze befindet und dessen hinteres Ende nach der Befiederung mit einer sogenannten Nocke abschließt. Jede dieser Komponenten hat eine eigene, spezifische Weiterlesen

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Waffenkunde 2: Die Armbrust

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Lesezeit: 18 Minuten Zieht man einen Bogen zu weit aus, so kann es vorkommen, dass der Pfeil mit der Spitze auf die Innenseite des Bogens verrutscht und sich dort verhakt. Der Bogen bleibt dann gespannt, ohne dass weiter Kraft aufgewendet werden muss. Abschießen lässt er sich so nicht mehr, aber der Ursprung der Inspiration liegt hier auf der Hand. Der einzige Unterschied zwischen diesem Bedienfehler und der einfachsten Armbrust besteht darin, dass ein Stück Holz am Bogen befestigt wird, das so weit reicht Weiterlesen

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Arbeitszeit für eine Rüstung – Geschichtskrümel 5

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Lesezeit: < 1 Minute Ein knielanges Kettenhemd mit voller Armlänge beinhaltete je nach Ringgröße zwischen 28’000 und 50’000 Kettenringe. Die meisten mittelalterlichen Kettenhemden bestanden aus einfachem Eisen oder Schmiedeeisen und nur selten aus Stahl. Es dauerte zwischen 750 und 1000 Arbeitsstunden, um einen solchen Kettenmantel herzustellen. Zur Zeit von Karl dem Großen rund um das Jahr 800 zahlte ein fränkischer Ritter den Gegenwert von 12 Ochsen für seine Körperpanzerung bestehend aus Helm, Kettenhemd und Kettenbeinlingen. Der Rest seiner Ausrüstung kostete ihn zusätzlich noch einmal Weiterlesen