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Wider das passive Spiel

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Lesezeit: 8 Minuten Im vorangegangenen Artikel ging es um sprachlich passives Spiel und unnötige Distanz zwischen den Spielenden und ihren Spielfiguren. Und obgleich es ein Thema ist, das mir persönlich sehr am Herzen liegt, hatte ich keine Ahnung, was für einen Nerv der Artikel treffen würde. Jeder unserer Artikel hat ein einfaches Feedbackformular am Ende sowie die Möglichkeit, uns eine individuelle Rückmeldung über das Kommentarfeld zu geben. Wenn man dazu auch eine E-Mail-Adresse angibt, antworten wir gern auf Kommentare, bei denen sich das Weiterlesen

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Das „würde“ des Menschen ist unantastbar

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Lesezeit: 9 Minuten Ich sehe regelmäßig Rollenspielvideos und Livestreams, höre Podcasts und beobachte andere Rollenspieler live. Dabei fällt mir immer wieder etwas auf, das in der Rollenspielszene eine viel zu weite Verbreitung hat: der Konjunktiv – Fluch des konditionalen Geschwurbels. 10 praktische Tipps zu diesem Thema findest du in diesem Folgeartikel. Zuhören oder gestalten? Mal Butter bei die Fische: Fühlst du dich manchmal mehr so, als ob du lediglich passiv an der Geschichte der anderen teilnimmst, anstatt sie aktiv mitzugestalten? Hast du von Weiterlesen

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Welche Zombiearten gibt es eigentlich?

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Lesezeit: 10 Minuten Im letzten Artikel habe ich einiges über Zombies geschrieben, ohne aber definiert zu haben, was so ein Zombie überhaupt ist und was er vielleicht kann. Die genaue Natur der Untoten beeinflusst schließlich stark den Stil des Spiels. Die Zombies aus 28 Days Later, The Last of Us, The Walking Dead, Sugar Hill und Mass Effect verhalten sich vollkommen unterschiedlich. Sie führen daher auch zu unterschiedlichen Spielstilen und, wenn man so will, unterschiedlichen Welten oder Settings. Chemische Zombies Der chemische Zombie Weiterlesen

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Der Zombie im Rollenspiel

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Lesezeit: 9 Minuten Im Verlauf der letzten Jahre rollte ja eine regelrechte Sturmwelle aus Zombiemedien über uns hinweg. Zahllose Filme, TV-Serien und ein Computerspiel nach dem anderen. Wohin man auch schaute: Überall verrottendes Fleisch auf der Suche nach Frischware. Für uns Rollenspieler war das aber nichts Neues. Der Untote ist von jeher ein Standardgegner in nahezu jedem Rollenspiel, das irgendwie über Fantasy-Elemente verfügt. Sogar die Urgroßvaterspiele D&D und DSA hatten Zombies und Skelette in der einen oder anderen Form. Nur, warum ist das Weiterlesen

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Gehaltsverhandlungen im Rollenspiel – warum eigentlich?

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Lesezeit: 9 Minuten Wo immer Charaktere im Rollenspiel nicht aus eigener, intrinsischer Motivation handeln, kommt es häufiger einmal vor, dass sie als Mietlinge in die Geschichte eingebunden werden. Irgendwer hat die Protagonisten angeheuert, etwas zu tun, und sei es ein alter, mysteriöser Mann in einer Taverne oder die Bürgermeisterin der völlig hilflosen Stadt. Besonders auf Rollenspielconventions, bei Spontangruppen in Spieleläden oder auch bei Streamingrunden kommt so etwas häufig vor. Muss ja auch nicht schlecht sein, funktioniert ja immer mal wieder ganz gut. Nur, Weiterlesen

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Sail Ho! Rollenspiel auf See, Teil 5 – Schiffstypen

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Lesezeit: 13 Minuten Das Schiff ist einer der wichtigsten Charaktere einer Seefahrtskampagne. Aber was für (Segel-)Schiffstypen gibt es überhaupt? Das haben uns einige unserer Leser in Leserbriefen gefragt, und diese Frage will ich daher auch, so gut es geht, beantworten. Ganz einfach ist es nämlich nicht. Darum erst einmal ein kurzer Einblick in Segel- und Bugformen, und danach gibt’s eine kleine Liste von archetypischen Schiffen. Übrigens: Wir haben ein Benefizprojekt für den Uhrwerk-Verlag gestartet. Schau dort doch mal vorbei. Form oder Funktion? Die Weiterlesen

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All Hands on Deck! Rollenspiel auf See, Teil 2 – die Mannschaft

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Lesezeit: 12 Minuten Wenn du an Deck stehst und der Wind dir durch die Haare weht, dann möchtest du auch Seemanns-Shantys hören – und die muss natürlich auch irgendjemand singen. Willst du im Pen & Paper Rollenspiel also in See stechen und eine zünftige Kampagne mit Schiffen spielen, dann brauchst du auf jeden Fall eine Crew. Die Mannschaft eines Schiffes ist Teil der Persönlichkeit des Schiffes selbst. Ein wagemutiges Schiff braucht eine wagemutige Besatzung. Ein arrogantes Kriegsschiff muss von einer Crew betrieben werden, Weiterlesen

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Du kannst nur beschreiben, was du auch kennst

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Lesezeit: 8 Minuten Ein Schauspieler, der die Acting Method verwendet, verleiht seiner Figur Glaubwürdigkeit und Tiefe, indem er auf eigene Erfahrungen und Gefühle zurückgreift. Er denkt an Dinge, die ihn selbst traurig machten, wenn seine Figur traurig ist. Er denkt an Erlebnisse, die ihm selbst große Angst machten, wenn sein Charakter Angst empfindet. Durch diesen Abruf echter Emotionen verleiht er der Figur etwas, das über die Fiktion hinausgeht. Etwas das tatsächlich echt ist. Was für Emotionen und Gedanken gilt, das trifft allerdings auch Weiterlesen